Beantragte Projekte

beantragte Projekte 2017

Projekttitel: Umbau und Sanierung der „Steinscheune“ in der denkmalgeschützten Schloss- und Parkanlage Hessen zu einer „Kulturscheune – Erlebniscenter Renaissancegarten Hessen“

Projektträger: Förderverein Schloss Hessen e.V.

Ort: Hessen

Förderung über: Kulturerbe-Richtlinie

Einordnung LES: Handlungsfeld 2: „Durch Tourismus-, Kultur- und Naturerlebnisangebote die Freizeitqualität der Region stärken“

Projektbeschreibung:

Die denkmalgeschützte Schloss- und Parkanlage Hessen hat sich unter Federführung des Fördervereins „Schloß Hessen“ e.V. zu einem touristisch-kulturellem Zentrum entwickelt, dass in den letzten Jahren zunehmend überregionale Bedeutung erlangt hat. Die Anlage repräsentiert sowohl im Baustil als auch in der Gartenhistorie deutscher Fürstenhöfe die Epoche der Spätrenaissance (16./17. Jahrhundert). Sie hat damit eine herausgehobene Bedeutung im  nördlichen Vorharzbereich.

Mit der Inwertsetzung der Steinscheune wäre die Schlossanlage wieder komplett „unter Dach“, ein wichtiger zur nachhaltigen Aufwertung der Gesamtanlage wäre getan, ebenso zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur und der Veranstaltungslogistik bei Großveranstaltungen. Mit der Maßnahme sollen die sanitärtechnischen Bedingungen durch die Schaffung einer auch von außen erreichbaren zusätzlichen Sanitäranlage verbessert werden. Dabei wird auch eine behindertengerechte WC-Anlage eingebaut. Hauptziel ist die Aufbesserung und Ausweitung des Veranstaltungsangebotes des Fördervereins „Schloß Hessen“ durch die Kulturscheune,


Projekttitel: Restaurierung des Gutsparks in Mahndorf, hier Erstellung eines Maßnahmenkonzepts

Projektträger: privat

Ort: Mahndorf

Förderung über: LEADER und CLLD

Einordnung LES: Handlungsfeld 2: „Durch Tourismus-, Kultur- und Naturerlebnisangebote die Freizeitqualität der Region stärken“

Projektbeschreibung:

Mahndorf mit ca. 120 Einwohnern liegt nur 5 km von Halberstadt und 3 km von Schachdorf Ströbeck direkt an der Holtemme in reizvoller Lage. Durch die Wiederbelegung des Gutsparks wird der Ort wieder als Kleinod entdeckt und als Gesamtensemble des 19. Jahrhunderts wahrgenommen.

Nach der Wende zeigte sich der Gutspark Mahndorf in einem sehr schlechten Zustand. Fehlende Pflege und bauliche Veränderungen sowie Wildwuchs haben seine ursprüngliche Gestaltung sehr beeinträchtigt, so dass der ehemals englische Landschaftspark mit solitären Bäumen und Sichtachsen nicht mehr wahrnehmbar war. Seit 1994 erfolgt eine kontinuierliche Pflege durch den Eigentümer und seit 2015 ein Rückschnitt bzw. Rodung und Begradigung der Flächen. Zum 18 Hektar großen Ensemble gehören verschiedene Gebäude (Gutshaus, Verwaltungsbau, Ställe & Scheunen, Mühle)  und der Park mit 3 Teichen, unterteilt in Oberpark (Gutshaus) und  Unterpark Richtung Halberstadt entlang der Holtemme.

Ziel des Projektes ist ist es durch die Erstellung eines Maßnahmenkonzeptes die historische Gartenkultur zu bewerten und einen Masterplan herzustellen, der die Revitalisierung der Parklandschaft des 19.Jahrhunderts ermöglicht


Projekttitel: Instandsetzung des Glockenstuhles und der Fensteröffnungen der Peter und Paul Kirche Deersheim

Projektträger: Trägerverein Peter und Paul e.V.

Ort: Deersheim

Förderung über: LEADER und CLLD

Einordnung LES: Handlungsfeld 2: „Durch Tourismus-, Kultur- und Naturerlebnisangebote die Freizeitqualität der Region stärken“

Projektbeschreibung:

Die Peter & Paul Kirche wird durch den gemeinnützigen Trägerverein betrieben und dabei vorrangig für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt. Ihre Sanierung trägt somit zur Erhaltung des kulturellen Angebotes im ländlichen Raum bei. Darüber hinaus leistet die Maßnahme einen wichtigen Beitrag zum Kooperationsprojekt „Kirchen im Landkreis Harz“, welches die vielen Dorfkirchen in den drei LEADER-Regionen im Landkreis Harz miteinander vernetzt.

Ziel der Maßnahme ist es, den Glockenturm wieder funktionstüchtig herzustellen, so dass das Läuten der Kirchenglocken zu den entsprechenden Anlässen wieder möglich ist.


Projekttitel: Innenputzsanierung Kircheninnenraum ev. Kirche „St. Sixti“ Badersleben

Projektträger: ev. Kirchengemeinde Badersleben

Ort: Badersleben

Förderung über: LEADER und CLLD

Einordnung LES: Handlungsfeld 2: „Durch Tourismus-, Kultur- und Naturerlebnisangebote die Freizeitqualität der Region stärken“

Projektbeschreibung:

Gebaut im 13. Jahrhundert wurde die St. Sixti Kirche in Badersleben 1264 erstmals urkundlich erwähnt. 1719 erfolgte der Umbau zur barocken Saalkirche. Infolge langjähriger starker Feuchtigkeitseinwirkung insbesondere im Sockelbereich weisen die Außenwände des Kirchenschiffes starke Schädigungen auf. Nach einer Reduzierung der Feuchtigkeitszufuhr in den Außensockel sollen nun die entstandenen Schäden im Innenbereich restauriert werden.

beantragte Projekte 2018

Projekttitel: Umnutzung eines leerstehenden ehem.Ladenlokals zu einem örtlichen Treffpunkt mit Dorfcafé im Schachdorf Ströbeck, hier Sanierung Dach und Fassade

Projektträger: privat

Ort: Schachdorf Ströbeck

Förderung über: LEADER / RELE

Einordnung LES: Handlungsfeld 1: „Die Wertschätzung erhöhen und die Lebensqualität steigern“

Projektbeschreibung:

Bei dem mit diesem Vorhaben umzunutzenden Gebäude handelt es sich um ein bislang leerstehendes Ladenlokal (ehem. Quelleagentur) mitten im Ort Ströbeck. Im Nachbargebäude wurde nach langem Leerstand im Mai 2017 ein Dorfladen eröffnet, welcher auf die Vermarktung regionaler Produkte spezialisiert ist. Der Laden wird seitdem sehr gut im Ort angenommen. Gleichzeitig kommen immer mehr Nachfragen nach einem Café/Treffpunkt für den örtl. Seniorenverein als Ergänzungsangebot für den Dorfladen.

Diesem Wunsch soll mit diesem Projekt und der Einrichtung eines Dorfcafés als einem Treffpunkt für Jung und Alt, nun nachgekommen werden. sein. Zusammen mit dem Dorfladen wird eine wichtige Anlaufstelle im Ort entstehen. Ein freies WLAN soll ebenfalls bereitgestellt werden, um die Attraktivität des Cafés zusätzlich zu steigern.

Darüber hinaus ist Ströbeck ein Europäisches Kulturdorf  und verweist auf eine über 1000jährige Schachtradition. Im Zuge dessen besuchen viele Gäste den Ort. Viele kulturelle Angebote, Konferenzen der Kulturdörfer, Austauschtreffen und Jugendcamp die natürlich überwiegend mit dem Schachspiel verbunden sind, beleben das Dorfbild. Um die enge Verbundenheit des Cafés zum Schachspiel zu zeigen, soll sich die Gestaltung der Außenfassade mit Schachmotiven geschmückt werden.

Im Rahmen des Projektes werden zunächst Dach und Fassade saniert. In einem weiteren Teilprojekt wird zusätzlich eine professionelle Gastro-Küche für den Café-Betrieb installiert.


Projekttitel: Errichtung eines einheitlichen Wanderwegeleitsystems im Großen Fallstein, hier Herstellung Schilder und GPS gestützter Wanderkarte sowie Aufstellung von zehn Bänken

Projektträger: Kulturland Osterwieck e.V.

Ort: Osterwieck / Großer Fallstein

Förderung über: LEADER

Einordnung LES: Handlungsfeld 2: „Durch Tourismus-, Kultur- und Naturerlebnisangebote die Freizeitqualität der Region stärken“

Projektbeschreibung:

Der Kulturland Osterwieck e.V. möchte im Rahmen des Projektes die Ausschilderung eines Wanderweges im „Großen Fallstein“ im Naherholungsgebiet der Stadt Osterwieck vornehmen, Dieser grenzt im Westen an den „Kleinen Fallstein“ und in östlicher Richtung ist nach einigen Kilometern der Höhenzug „Huy“ gut erreichbar. Diese Verbindung soll genutzt weden, um eine größere, durchgängige Strecke auszuschildern. Die geplante Beschilderung soll nach der Vorlage der bereits bestehenden Beschilderung im „Kleinen Fallstein“ erfolgen. An einigen Stellen sollen zudem auch neue Bänke in aufgestellt werden, damit sich der Wanderer auch eine Pause gönnen kann. Ein weiter Punkt ist eine Wanderkarte für den „Großen Fallstein“ und seine Umgebung zu erstellen, da für diesen Bereich bislang keine Karte vorhanden ist. Die Zusammenarbeit erfolgt dabei mit dem Förderverein „Zwischen Huy und Bruch“ e.V.“, der Gemeinde Huy und der EHG Stadt Osterwieck.

Das Ziel dieses Vorhabens ist es, die Strecke vom „Kleinen Fallstein“ bis zum „Huy“ erwanderbar zu machen und somit den längst hinfälligen Lückenschluß zwischen Kleinen Fallstein und Huy zu erreichen. Ein weiterer positiver Effekt ist die dadurch angestrebte Vernetzung der vielen kleinen Ortschaften um den „Fallstein“ herum bis in den „Huy“ hinein. Die EHG Stadt Osterwieck hat hinter dem „Fallstein“ ihre meisten Dörfer und auch in diesen finden wir verschiedene Freizeitangebote und kulturhistorische Zeugnisse, auf die Wanderer mit Hilfe des geplanten Wanderwegleitsystems hingewiesen werden sollen. Auch einige gastronomische Anbieter sind auf diesem Weg erreichbar.


Foto: P. Kettner

Projekttitel: Umnutzung eines ehem. Gaststättengebäudes zu einem Eiskaffee „PIA´S – EISKAFFEE – IM GRÜNEN RÖDERHOF“ mit Kunst & Handwerk – Galerie & Verkaufseinrichtungen sowie Ferienwohnung in Röderhof

Projektträger: Privatperson

Ort: Röderhof

Förderung über: LEADER

Einordnung LES: Handlungsfeld 2: „Durch Tourismus-, Kultur- und Naturerlebnisangebote die Freizeitqualität der Region stärken“

Projektbeschreibung: Bei dem geplanten Projekt handelt es sich um eine ehemalige Gaststätte in Röderhof unterhalb der Huysburg. Das Gebäude ist ein Wohn- und Geschäftshaus, das durch Ausbaumaßnahmen einer Nutzung  für ein Eiskaffee mit integrierter Galerie, einem Multifunktionsraum und einer Ferienwohnung zugeführt werden soll. Darüber hinaus soll Künstlern eine Möglichkeit geboten werden innerhalb kleinerer Ausstellungen und Präsentationen angewandte und bildende Kunst ausstellen zu können. Dies soll als ergänzendes Angebot  für den ländlichen kulturellen Raum verstanden werden.Darüber hinaus bietet das zukünftige Galerie-, oder Kunstkaffee Interessierten Bürgern Möglichkeiten sich zu bestimmten Veranstaltungen etc., in einer sogenannten „aktiven Galerie“ im Multifunktionsraum zu treffen.


Foto: Förderverein Freibad Dedeleben e. V.

Projekttitel: Fortsetzung Sanierung und Erweiterung Freibad Dedeleben, hier Erweiterung Sprungturm, Erneuerung Umzäunung und Sonnenschutzanlage an der Terrasse

Projektträger: Förderverein Freibad Dedeleben e. V.

Ort: Dedeleben

Förderung über: LEADER

Einordnung LES: Handlungsfeld 2: „Durch Tourismus-, Kultur- und Naturerlebnisangebote die Freizeitqualität der Region stärken“

Projektbeschreibung: Das Freibad liegt am Ortsrand direkt an der B 244 in Dedeleben. Das Bad wurde 1993 umgebaut. Es verfügt über eine große Rutsche, einen 3-Meter-Sprungturm, Volleyballplatz (Sand) großzügige Liegewiesen, Terrasse direkt am Beckenrand, große Umkleideräume, moderne Sanitäranlagen und einen Kiosk (Gesamtfläche Freibad ca. 8.000 m²). 2015 oder 2016 wäre das Freibad Dedeleben geschlossen worden. Um das zu verhindern, gründeten wir 2013 den Förderverein Freibad Dedeleben e.V. mit derzeit 126 Mitgliedern. Seit 2014 ist unser Verein Eigentümer und selbständiger Betreiber des Freibades. Um das Schwimmbad auch in den kommenden Jahren erhalten zu können und die Attraktivität zusätzlich zu erhöhen werden im Rahmen des Projektes eine Treppe am Drei-Meter-Sprungturm Treppe angebaut werden. Weiterhin soll der über 40 Jahre alte Maschendrahtzaun durch einen neuen Zaun ersetzt werden und einen Sonnenschutzanlage auf der Terrasse errichtet.


Foto: Heimatverein Badersleben e. V.

Projekttitel: Erneuerung der Sanitärräume des Gruppenferienhauses an der Bockwindmühle in Badersleben, hier Sanierung/Erneuerung der sanitären Einrichtungen sowie Fliesenlegerarbeiten

Projektträger: Heimatverein Badersleben e. V

Ort: Badersleben

Förderung über: RELE

Einordnung LES: Handlungsfeld 2: „Durch Tourismus-, Kultur- und Naturerlebnisangebote die Freizeitqualität der Region stärken“

Projektbeschreibung: 

Die Bockwindmühle in Badersleben ist als Denkmal im sogenannten „Mühlendreieck“ (Anderbeck, Badersleben, Huy- Neinstedt) weit über die Gemeindegrenzen bekannt und beliebtes Ausflugsziel für viele Mühlenfreunde. Wegen der idyllischen Lage ist sie auch häufig Anlaufpunkt für Schulklassen, Pfadfinder, Biker- Gruppen, Naturliebhaber, private Urlauber, die unsere Gegend kennenlernen möchten, und Vereine zur Durchführung vielfältiger kultureller Veranstaltungen. Das Kulturgebäude dient als Versammlungsraum für die Mitglieder des Heimatvereins sowie zur Ausrichtung von Höhepunkten im Vereinsleben, wie z. B. das jährliche Mühlenfest zu Pfingsten und Öffnung zum Deutschen Mühlentag.Für den jährlich stattfindenden Huy- Burgen- Lauf werden die Übernachtungsmöglichkeiten regelmäßig in Anspruch genommen. Gleichermaßen wird das Kulturgebäude auch gern zur Ausrichtung von Jubiläen, Hochzeits- und Geburtstagsfeiern gemietet, was den Bekanntheitsgrad kontinuierlich wachsen lässt.

Der Bungalow an der Bockwindmühle dient dabei als Möglichkeit zur Ausrichtung von Höhepunkten im Vereinsleben, Feiern aller Art, Zeltlager von Schülergruppen und Pfadfindern, Übernachtungsmöglichkeit beim Huy- Burgen- Lauf und für private Urlaube als Ferienwohnung. Als Anlaufpunkt für Ausflüge in die nähere Umgebung des Huy und der Harzregion wird es gern angenommen,Da sich die Sanitäreinrichtungen des Bungalows in die Jahre gekommen sind sollen diese im Rahmen des Projektes modernisiert werden.


Projekttitel: Sanierung der Kirche St. Martini in Schlanstedt, hier Errichtung einer barrierefreien Sanitäranlage und einer Teeküche mit Herstellung eines barrierefreien Zugangs

Projektträger: Ev. Kirchspiel Schwanebeck

Ort: Schlanstedt

Förderung über: LEADER

Einordnung LES: Handlungsfeld 2: „Durch Tourismus-, Kultur- und Naturerlebnisangebote die Freizeitqualität der Region stärken“

Projektbeschreibung: Das Kirchengebäude liegt in der Mitte des Ortes auf einer Bergkuppe. Neben der markanten Burg Schlanstedt bildet die Kirche den Ortsmittelpunkt. Da die Kirche vom  ehemaligen  Pfarrhaus fußläufig durch die Hanglage schwer zu erreichen war, hat man bereits vor 30  Jahren einen Gemeinderaum in das Turmerdgeschoss eingebaut. Sanitäre Einrichtungen wurden bisher nicht realisiert, so dass die Kirchengemeinde sich als Nutzer und Veranstalter um Wasser und WC temporär bis heute kümmern muss (Konzerte, Martinsfest, Kindergartenfest, Kirchengemeindeversammlungen).

Durch den Einbau von einem WC und einer Teeküche in die Kirche St. Martini soll die bisherige Nutzung der Kirche durch die Kirchgemeinde zukünftig intensiviert werden. Nicht zuletzt sollen auch Vereine und Institutionen aus Schlanstedt die neuen Räume in der Kirche nutzen, um die Auslastung weiter zu erhöhen. Insbesondere durch den Einbau einer kleinen Teeküche sowie bisher ebenfalls fehlender Sanitäranlagen sind zukünftig viele Aktivitäten in der Kirche möglich, die bisher nicht stattfinden konnten. Der Zugang zum Kirchengebäude soll barrierearm gestaltet werden.