120 Jahre Museum Heineanum Halberstadt

Modernisierung Ausstellung inkl. Hublift und Rampe

Foto: Förderkreis für Vogelkunde und Naturschutz am Museum Heineanum e.V.

  • Umsetzungszeitraum:
    • 2026-2027
  • EU-Fonds:
    • EFRE
  • Handlungsfeld:
    • 2. “ Kultur, Tourismus und Freizeit“
  • Ort der Maßnahme:
    • Halberstadt
  • Trägerschaft:
    • Förderkreis für Vogelkunde und Naturschutz am Museum Heineanum e.V.
  • Webseite

Das Museum Heineanum in Halberstadt ist ein einzigartiges Naturkundemuseum mit Schwerpunkt auf Ornithologie. Es zeigt eine umfangreiche Sammlung heimischer und exotischer Vogelarten sowie zwei bedeutende Fossilienfunde aus dem Stadtgebiet: einen Plateosaurier und einen Plesiosaurier. Benannt ist es nach dem Gutsbesitzer Ferdinand Heine sen., dessen Vogelsammlung im 19. Jahrhundert europaweit als bedeutend galt. In den 1950er- und 60er-Jahren wurde das Museum zur eigenständigen Einrichtung mit den Bereichen Sammlung, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit ausgebaut. Die Dauerausstellung befindet sich in einem 1909 umgebauten und bezogenen Gebäude am Domplatz, stammt jedoch größtenteils aus den 1970er-Jahren und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Museumspädagogik und Ökologie. Zudem ist das Obergeschoss seit jeher nicht barrierefrei.

Das Gesamtprojekt umfasst die folgenden beiden Hauptziele:
Ziel 1: Modernisierung der Dauerausstellung
Ziel 2: Mehr Barrierefreiheit

Ziel 1: Modernisierung der Dauerausstellung
– Inhaltliche und gestalterische Neukonzeption (vgl. Anlage: Ausstellungskonzept)
– Aktualisierung der Inhalte gemäß aktuellen wissenschaftlichen Standards
– Präparation und ggf. Neukauf von Vogelobjekten
– Einbindung digitaler und interaktiver Ausstellungselemente

Ziel 2: Mehr Barrierefreiheit
– Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Gebäude/Erdgeschoss durch den Einbau einer Rampe
– Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Obergeschoss durch den Einbau eine Hubliftes
– Multisensorische Stationen vermitteln Inhalte über mehrere Sinne (hören, sehen, fühlen)
– Informationen sind sowohl aus der Rollstuhl- als auch aus der Fußgängerperspektive zugänglich