Sportzentrum Lüttgenrode

Sanierung der Sanitär- und Warmwasseranlage des Sportzentrums Lüttgenrode

Foto: SG 1955 Lüttgenrode e.V.

  • Umsetzungszeitraum:
    • 2025-2026
  • EU-Fonds:
    • ELER
  • Handlungsfeld:
    • 1. „Lebensqualität in den Städten und Dörfern“
  • Ort der Maßnahme:
    • Lüttgenrode
  • Trägerschaft:
    • SG 1955 Lüttgenrode e.V.

Das gesamte Sportzentrum wurde in den letzten Jahren in Eigenregie und auf eigene Kosten aufwendig saniert. So wurden insbesondere die Umkleidekabinen grundhaft saniert und mit energetisch nachhaltiger Technik ausgestattet. Die ehrenamtliche Gestaltung brachte dem Verein in diesem Jahr den Titel „Deutschlands legendärste Kabine im Amateurfußball“ der Plattform Fupa.net ein. Dieser Titel kann jedoch nicht über die nach wie vor herrschenden substanziellen Probleme des Objektes hinwegtäuschen

Das Objekt wurde 1926 als Stallgebäude errichtet und erst später der derzeitigen Nutzung zugeführt. Anfang der 1990er Jahre wurde die Anlage so gut es seinerzeit ging generalüberholt. So wurde unter anderem ein neuer Heizkessel eingebaut, Leitungen erneuert und der Hygienebereich, wie er sich heute darstellt, hergestellt.

Ziel des Projektes ist die grundhafte Sanierung der Sanitär- und Warmwasseranlage. Hierzu soll insbesondere der Bereich der Duschen so hergestellt werden, wie es dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Neben dem reinen Einbau der Armaturen und einer effizienteren Raumnutzung sind hierzu auch grundhafte Änderungen am Leitungssystem und der Räumlichkeit erforderlich.

Schimmelbildung führt zu sichtbaren Problemen an der Bausubstanz. Das Gesundheitsamt des Landkreises Harz hat bereits reagiert und lässt die Sanitäranlagen nur noch unter Auflagen im Betrieb (Anlage 3). Die SG Lüttgenrode verfügt über eine der größten Nachwuchsabteilungen im Umkreis. Die Existenz des Vereins erscheint ob dieser Tatsache dauerhaft gesichert. Das Vorhaben weist daher auch einen nachhaltigen Nutzen auf.

1. Geplant sind hier die notwendigen Leitungsneuinstallationen sowie die dazugehörigen üblichen Anlagen (Armaturen, Duschanlagen etc.). Ebenfalls soll durch ein entsprechendes Abluftsystem künftige Schimmelbildung ausgeschlossen werden. Das Fliesen des Hygienebereiches soll die Arbeiten abschließen.

2. Die vorhandenen Holztüren weisen ebenfalls starke Verschleißerscheinungen auf und befinden sich zum Teil bereits in Auflösung. Auch diese sollen ausgetauscht und durch energieeffizientere Türen ersetzt werden.

3. Begleitet werden muss die Maßnahme durch den Austausch der vorhandenen und maroden Elektroinstallation. Dies betrifft in den vorbereitenden Maßnahmen besonders das Ausklemmen und den Rückbau der Sicherungen, der Altverkabelungen der Heizanlage sowie der Schalter, Steckdosen, Lampen und Kabel innerhalb der Duschbereiche. Im Zuge der Sanierung wird es erforderlich, Zuleitungen zur Heizung und Warmwasser inkl. Steuerleitungen zu verlegen. Ebenfalls sind eine Neuverlegung der Zuleitungen sowie eine Installation der Schalter, Steckdosen, Lampen und der Abluftanlage notwendig, um die anschließende Inbetriebnahme sicherzustellen. Alle Maßnahmen werden nach dem Stand der Technik (VDE) ausgeführt.